Wartungs-/Reparaturhalle 1945
Die Halle 116 hat eine sehr wechselvolle Vergangenheit. In den 30ern als Teil der Luftnachrichtenkaserne gebaut, wurde sie im letzten Kriegsjahr ein Lager für Zwangsarbeiter. Nach einem Bombenangriff auf ein anderes KZ-Außenlager wurden hier 1.500 bis 2.000 Häftlinge für ca. ein Jahr untergebracht. Die Bedingungen waren katastrophal, viele starben.
Nach dem Krieg übernahmen die Amerikaner die Kaserne und die Halle 116 wurde zum „Building 116“. Anfangs nutzten die Halle verschiedene Militäreinheiten, in den 60ern wurde es zum Motorpool für Panzer.
1971 zog das Consolidated Maintenance Center (CMC) ein, der technische Instandhaltungsbetrieb für Kasernen, Warenhäuser, Wohnanlagen und private Ausstattungen. Alles was defekt war konnte von der CMC repariert werden. Im laufe der Jahrzehnte ersetzten deutsche Mitarbeiter die Soldaten. Finale geleitet wurde das CMC jedoch immer von einem Soldaten.
Nach dem Abzug der Amerikaner wurde die Halle 116 zu einem Erinnerungsort, der an die dunkle Vergangenheit des Gebäudes erinnert. Heute gibt es dort Ausstellungen, die die Geschichte des KZ-Außenlagers und die über 50-jährige Anwesenheit der Amerikaner in Augsburg beleuchten. Das Neue Amerika Haus ist eine private Initiative zweier gemeinnütziger Vereine dem AIA (Amerika in Augsburg) und ACFA (American Car Friends Augsburg) die sich der Dokumentation der US-amerikanischen Präsenz in Augsburg widmet. Dazu wurden ihr von der Stadt Augsburg ca. 800qm Fläche im Geb. 116 unentgeltlich zu Ausstellungszwecken überlassen. Diese können zu festen Zeiten oder auf „Zuruf“ besichtigt werden
| Ort | Augsburg |
| Autor | Regio Augsburg ... |
| Kategorien | Stadtbild Burg/Schloss |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Verein Amerika in Augsburg e.V. |
| Urheber | Unbekannt |
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| Lizenz Vergleichsbild | Alle Rechte vorbehalten |
| Zugeordnete Touren | Little America in Augsburg (DE) Little America in Augsburg (EN) |