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Zonenrandförderung 1971

Ausgleich für strukturelle Nachteile

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Schnackenburg lag gemäß des Zonenrandförderungsgesetzes von 1971 im etwa 40 km breiten Zonenrandgebiet entlang der Grenze zur DDR. Diese Lage führte zu erheblichen strukturellen Nachteilen – eingeschränkte Verkehrsverbindungen, eingeschränkte Wirtschaftsentwicklung und Abwanderung – weil gewachsene regionale Austauschbeziehungen durch die innerdeutsche Grenze stark eingeschränkt waren.

Um diese lagebedingten Nachteile auszugleichen, wurde das Gebiet überdurchschnittlich gefördert. Die Zonenrandförderung umfasste konkrete Maßnahmen wie steuerliche Erleichterungen, verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten, Investitionszulagen und andere Anreize, um Investitionen anzuregen und regionale Strukturhilfen zur Stärkung von Infrastruktur und Wirtschaft vor Ort.

Die Förderung sollte gezielt die wirtschaftliche Entwicklung in Gemeinden wie Schnackenburg stabilisieren, Arbeitsplätze sichern und das Abwandern von Einwohnern eindämmen. Allerdings konnten diese Maßnahmen aufgrund der extremen Randlage Schnackenburgs nur begrenzt zur strukturellen Entwicklung beitragen: Die isolierte Lage und fehlende Verkehrsanbindung blieben auch mit Fördermaßnahmen ein Hemmnis für eine nachhaltige wirtschaftliche Stärkung. Fördermittel existierten, doch ihre Wirkung war lokal begrenzt und erreichte nicht die zentrale Resilienz anderer Regionen im Zonenrandgebiet.

Mit dem Ende der innerdeutschen Grenze und der Wiedervereinigung entfielen die speziellen Zonenrandförderungen.

© 2026 Stephan Prieß

 

According to the Zone Edge Promotion Act of 1971, Schnackenburg was located in the approximately 40 km wide zone edge area along the border with the GDR. This situation led to significant structural disadvantages - limited transport connections, limited economic development and migration - because established regional exchange relationships were severely restricted by the inner-German border.

In order to compensate for these location-related disadvantages, the area received above-average funding. The zone edge funding included concrete measures such as tax relief, improved depreciation options, investment allowances and other incentives to stimulate investments and regional structural aid to strengthen the local infrastructure and economy.

The funding was intended to specifically stabilize economic development in communities like Schnackenburg, secure jobs and curb the migration of residents. However, due to Schnackenburg's extreme peripheral location, these measures could only make a limited contribution to structural development: the isolated location and lack of transport connections remained an obstacle to sustainable economic strengthening, even with support measures. Funding existed, but its impact was locally limited and did not achieve the central resilience of other regions on the edge of the zone.

With the end of the inner-German border and reunification, the special subsidies for the edge of the zone ceased.

© 2026 Stephan Prieß

Ort Schnackenburg
Autor Stephan
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Stephan Prieß
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