Engelsburg 2005
Der römische Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) ließ noch zu seinen Lebzeiten ein monumentales Mausoleum für sich und seine Familie errichten, welches 139 n. Chr. vollendet wurde und Hadrianeum genannt wurde. Es erinnert von der Form her stark an das Mausoleum des Augustus( https://www.future-history.eu/de/ansicht/das-augustus-mausoleum-roma-28-romexkursion2018). Neben Kaiser Hadrian und seiner Frau Sabina wurden viele bedeutende Kaiser dort beigesetzt. Die direkt auf das Mausoleum zulaufende Brücke, heute Engelsbrücke, erbaut als Pons Aelius Hadrianus 133 n. Chr., bildete viele Jahrhunderte den einzigen Weg zwischen Rom und dem Vatikan und wurde von der Engelsburg aus bewacht.
Als die Aurelianische Mauer unter Kaiser Honorius (395-423) und Kaiser Arcadius (395-408) ausgebaut wurde, erkannten sie die gute Position der Engelsburg und ihren robusten Bau und ließen sie als Zitadelle in die Befestigung integrieren.
Von 847-853 ließ Papst Leo IV. (Pontifikat 847-855) die Leoninische Mauer zum Schutz der großen Basilika und ihrer Schätze sowie umliegender Klöster und Kirchen, Pilgerherbergen und Wohnquartiere des Klerus errichten. Die in der Mauer liegende Stadt wurde Leoninische Stadt genannt und umfasste auch die Engelsburg.
Weiterführende Literatur:
- Esch, Arnold: Rom: Vom Mittelalter zur Renaissance, München 2016.
- Krautheimer, Richard: Rom. Schicksal einer Stadt 312-1308, Darmstadt 21996.
- Reinhardt, Volker: Geschichte Roms. Von der Antike bis zur Gegenwart, München 22014.
| Ort | Roma |
| Autor | Romexkursion2018 |
| Kategorien | Stadtbild Burg/Schloss |
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