Jüd. Grabsteine, Zündorf 2018
Das Entziffern der Grabsteine ist sehr schwer. Manche liegen auf dem Boden. An den Steinchen auf dem Grabstein erkennt man, dass dieser Stein besucht wird. Der Besucher hat zur Erinnerung - zum Beispiel an seine Vorfahren - ein Steinchen als Symbol für die Ewigkeit auf den Grabstein gelegt. Das ist jüdische Tradition. Also kommen doch im Gegensatz zur Einschätzung von Frau Scheid Besucher zurück? (Audio)
Im Kölner Stadtanzeiger wird 2011 berichtet, dass angedacht ist, eine Stehle zum Gedenken und zur Mahnung am jüdischen Friedhof aufzustellen. Es gibt also noch viel zu tun.
"... Zum 9. November 2011 wurde in einer Feierstunde eine Bronze-Plakette an dem heutigen Wohnhaus angebracht, die an dessen Geschichte als Synagoge in den Jahren 1882-1938 erinnert. Die eine Abbildung der Synagoge rahmende Inschrift lautet: „1882 wurde die Zündorfer Synagoge errichtet. Das Gebäude wurde 1938 verkauft.“ Geplant ist ferner, auf dem jüdischen Friedhof in Zündorf eine Gedenkstele zu errichten, auf der die Namen der ermordeten Zündorfer Juden verewigt sind (Kölner Stadt-Anzeiger 2011). ..."
Mehr über den Projektverlauf der Schülergruppe der Lise-Meitner-Gesamtschule Köln-Porz unter: Spurensuche ehemaliger Synagogen Kölns.
| Ort | Köln |
| Autor | LMG Porz |
| Kategorien | Erinnern |
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| Bildquelle | Rosita Dienst-Demuth |
| Urheber | Geschichtswerkstatt Freiburg |
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